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Simultanes Engineering

Checkliste zur Zusammenarbeit und Vertragsgestaltung

Aufgrund geringer Fertigungstiefe verstärkt sich die Ar­beitsteilung zwischen den Unternehmen, sodass sie zuneh­mend darauf angewiesen sind, enger zusammenzuarbeiten. Bereiche wie die gemeinsame Entwicklung erfolgten bislang firmenintern oder durch wenig flexible Vertragsgestaltung.

Aber: Zeit ist Geld. So liegt es nahe, die gemeinsame Entwicklungsarbeit nunmehr in enger Zusammenarbeit zeit­gleich zu praktizieren. Dies erfordert eine flexiblere Vertrags­struktur, die in der Lage ist, die erhöhten Risiken zu antizipieren und die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zu schaffen.

Simultanes Engineering ist die zeitlich parallele Entwick­lung, Konstruktion und Produktion voneinander abhängiger Produkte, wobei sich die Entwicklungen gegenseitig beein­flussen. Anwendungsfall ist sowohl die zeitlich parallele Entwicklung von Produktionsanlage und des auf ihr zu pro­duzierenden Produkts, als auch die zeitgleiche Entwicklung eines Produkts und seiner Zulieferteile.

Eine Arbeitsgruppe der VDMA Abteilung Recht erstellte vorliegende zweiteilige Checkliste zum Simultanen Enginee­ring. Teil 1 befasst sich vorwiegend mit den strukturellen und organisatorischen Fragen, Teil 2 behandelt und erläutert die vertragliche Umsetzung.



Herausgeber: VDMA

16 Seiten
Erschienen: 2003