Preisbildung für Sach- und Dienstleistungsbündel
Dienstleistung Fallstudie Pricing Produktgestaltung Service
Zu oft werden Dienstleistungen beim gemeinsamen Absatz mit Sachleistungen als Gratisleistungen „verschenkt“ oder deren Ertragspotenziale werden nur unzureichend ausgeschöpft. Mit dieser Herausforderung beschäftigte sich das Forschungsprojekte SmartWert. Der vorliegende Leitfaden fasst die Ergebnisse des Projektes zusammen. Zielsetzung von SmartWert war es, Unternehmen der Maschinen- und Anlagenbaubranche durch innovative Konzepte und Vorgehensweisen zu unterstützen, erfolgversprechende Sach- und Dienstleistungsbündel zu konfigurieren und adäquat zu bepreisen. Hierzu wurde ein Vorgehensmodell mitsamt geeigneter Methoden und Werkzeuge erarbeitet und in einem Konsortium aus Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus und der Nutzfahrzeugindustrie in ausgewählten Fallstudien auf deren praktische Anwendbarkeit hin überprüft.
Inhalt:SmartWert – Integrierter Preisfindungsprozess im Maschinen- und Anlagenbau
1 Der Wandel des Produkt- und Leistungsprogramms im Maschinen- und Anlagenbau
2 Ertragspotenziale im Dienstleistungsgeschäft
3 Defizite bei der Erschließung von Ertragspotenzialen im Dienstleistungsgeschäft
4 Ausgangssituation und Vorgehensweise im Projekt SmartWert
5 Vorgehensmodell zur Entwicklung und Bepreisung von Sach- und Dienstleistungsbündeln
5.1 Anforderungsanalyse und Preisbereitschaftsmessung
5.2 Leistungsintegration und Target Pricing
5.3 Sach- und Dienstleistungskonzeption sowie Target Costing
5.4 Leistungsbündelung und Preisoptimierung
5.5 Detailkonzeption, Konstruktion, Prototyping und Preisakzeptanzanalyse
5.6 Markteinführungsplanung und Ertragsmodellierung
5.7 Leistungs- und Preismonitoring
Methoden zur Entwicklung und Bepreisung von hybriden Leistungsbündeln
1 Design einer Marktstudie zur Preismessung
2 Qualitative Vorstudie
3 Experteninterviews zur Erhebung der Anbieterperspektive
4 Halbstrukturierte Kundeninterviews zur Erhebung der Kundenperspektive
5 Quantitative Hauptstudie
6 Identifikation der kundenindividuellen Präferenzstruktur
7 Ermittlung der Zahlungsbereitschaft
8 Aufbereitung der erhobenen Preisbereitschaften
Preis- und Produktlinienoptimierung im Maschinen- und Anlagenbau
1 Herausforderungen der Produktgestaltung und Preisfindung
2 Entscheidungsunterstützung bei simultaner Preis- und Produktoptimierung
2.1 Entscheidungsunterstützung durch mathematische Optimierungsmodelle
2.2 Arten von Leistungsprogrammoptimierungen
2.3 Praktische Optimierung mit SmartOpt©
3 Ergebnis der Leistungsprogrammoptimierung
4 Fazit
Methodensteckbriefe: ABC / Pareto-Analyse, Abstraktion, Amortisationsrechnung, Anforderungsliste, Aufwand-/ Nutzen-Portfolio, Break Even Analyse, Chancen-Risiko-Portfolio, Conjoint-Analyse, Customer Process Monitoring, Delphi-Studie, Erfolgsfaktorenportfolio, Funktionsmodellierung, Geschäftsfeld-Steckbrief, Gewichtete Punktbewertung, House of Service Quality, Ideensteckbrief, Kano-Diagramm, Kernkompetenzanalyse, Lotusblüten-Technik, Marktleistungs-Marktsegmente-Matrix, Marktportfolio, Marktsegmentierung, Morphologischer Kasten,Preispositionierung / Preis-Leistungs-Portfolio, Produktsegmentierung, Quality Function Deployment (QFD), Service Blueprinting, Target Costing / Zielkostenmanagement, Unternehmensstrategie, Variantenplanung / VMEA, Wettbewerbsanalyse,
Van Westendrop Analyse, Zielhierarchie, Zuordnungsmatrix
Autoren: Stefan Müller, Günther Schuh, Brigitte Werners (Hr
120 Seiten
Erschienen: 2009