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Neue Reichweitenstudie Maschinenbau bringt Transparenz in die Medienlandschaft

Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen in den deutschen Maschinen- und Anlagenbau hinein verkaufen, sehen sich bei der Bewerbung vor eine fast unlösbare Aufgabe gestellt. Rund 70 Fachzeitschriften stehen für die Kommunikation zur Auswahl, begleitet von rund 60 Online-Portalen und einigen sozialen Netzwerken.Datenmaterial, das Transparenz in diese Medienlandschaft bringen kann, lag lange Zeit nicht vor. Das Marktforschungsinstitut TNS Infratest in Bielefeld hat im Herbst des letzten Jahres die Reichweitenstudie Fachzeitschriften Maschinenbau durchgeführt, so dass mittlerweile qualitative Daten existieren. Gegenstand der Untersuchung war die Ermittlung von Reichweiten und Nutzungsintensitäten von über 70 Zeitschriften, mehr als 60 Online-Portalen und den sozialen Netzwerken Xing, Facebook, Twitter und Linkedin, Google+ und YouTube. Ergänzend wurde auch die qualitative Nutzung unterschiedlicher Kommunikationskanäle im deutschen Maschinen- und Anlagenbau untersucht. Institutionelle Basis der Untersuchung waren alle Unternehmen des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus ab einem Jahresumsatz von zwei Mio. Euro. Die personelle Basis bildeten rund 55.000 professionelle Entscheider im deutschen Maschinen- und Anlagenbau. Ein wichtiges Ergebnis der Studie zeigt: Über 50 % der Zeitschriften sind für die Kommunikation von Werbebotschaften im Maschinen- und Anlagenbau nicht geeignet. Sie werden schlichtweg nicht gelesen, selbst dann nicht, wenn große Auflagen verbreitet werden. "Die Gefahr, dass VDMA Mitgliedsunternehmen große Teile ihres Werbebudgets in falsche Titel investieren, ist gerade deswegen sehr hoch, weil häufig sogar bekannte Titel namhafter Verlage bei den Investitionsentscheidern nicht in dem Maße gelesen werden, wie es die zum Teil hohen Auflagenzahlen vermuten lassen", so Stefan Prasse, Geschäftsführer VDMA Verlag. Durch den Erwerb der Studie beim VDMA hat jedes Unternehmen die Möglichkeit, individuelle Zählungen - je nach Zusammensetzung der eigenen Zielgruppe - erstellen zu lassen.

Denn nur so kann ein Unternehmen sicherstellen, dass sein Werbebudget optimal eingesetzt ist und die relevante Zielgruppe erreicht wird.Ähnlich ist die Situation auch bei den maschinenbau-relevanten Online-Portalen. Auch hier erreichen lediglich wenige Portale akzeptable Nutzungsdaten. Insgesamt gibt es immer noch ein großes Nutzungsgefälle zu Gunsten von Zeitschriften.Ein weiterer wichtiger Gegenstand der Untersuchung war die Frage, welche Medien von den Einkaufsentscheidern neben Fachzeitschriften und Internet-Portalen überhaupt genutzt werden. Denn Zeitschriften, Online-Portale, Direktwerbung, Fachmessen, Hersteller-Homepages, die Wirtschaftspresse und der Außendienst besitzen eine unterschiedliche Bedeutung für potenzielle Kunden. Nützliche Informationen finden sich auch hierzu in der Studie.

Die Reichweitenstudie Maschinenbau kann beim VDMA Verlag erworben werden. Mehr Informationen dazu erhalten Sie von:
Manfred Otawa, Tel. 069/6603-1580 (Manfred.otawa@vdma.org).


Autor: MO Managers Navigator